Salzburg

In den Tiefen unter dem Salzburger Hausberg, dem Untersberg, schlummert der Sage nach Kaiser Karl der Große in einer riesigen Halle mit samt seinem Gefolge und Heer.

Sitzend an einer großen Tafel ist sein Bart schon so lang, dass er zwei Mal um die Tischbeine reicht. Wenn er drei Mal herumreicht, dann werden die Raben aufhören um den Salzburger Hochthron des Untersberges zu kreisen und das Weltende ist gekommen.

Bis es soweit ist, genieße ich einfach noch ein wenig die Gegend, die von allem Gutem eine Menge zu bieten hat: Schöne Berge, klare Seen, gutes Essen, viel Kultur und nicht zu vergessen: Männer in Lederhosen.

IMG_2409 IMG_2400
Am Samstag waren wir wandern auf der Almkogel und anschließend baden im Mondsee.
IMG_2403 IMG_2413
Und wenn man schon mal nach Österreich fliegt, kann man ja auch nach Deutschland zurückfahren. Am Sonntag ging es nach Berchtesgaden und auf die Rossfeldpanoramastrasse.

IMG_2416 IMG_2452

Der zentrale Dreh- und Angelpunkt meiner Reise nach Salzburg waren aber wieder die Salzburger Festspiele.

In diesem wie im letzten Jahr ging es zur Vorstellung auf die Perner Insel in Hallein. Unter der Regie von Henry Mason gab es William Shakespeares „Komödie der Irrungen“ zu sehen.

Wunderbar bunt inszeniert kam das muntere Stück voller Verwechslungen und Verirrungen über vier Zwillinge auf eine komplett unter Wasser gesetzte Bühne.

Shakespeare, selbst Vater von Zwillingen, ist ein Meister im Spiel der Verdopplungen und Verwirrungen. Das birgt Stoff um lauthals zu lachen und still zu grübeln.

Beschlossen wurde das Wochenende mit einem Frühstück bei perfekt inszenierter österreichischer Caféhauskultur in dem Caféhaus am Platz: Dem Café Bazar direkt an der Salzach im barocken Herzen von Salzburg.

IMG_2464



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.